Forchheimer in Australien: Jana Kupfer

Schau fei Redakteurin Sabrina begibt sich auf eine zweimonatige Reise nach Australien und Neuseeland. Deshalb haben wir bei Forchheimern nachgefragt, die bereits Erfahrungen in Down Under gesammelt haben. Die Forchheimerin Jana Kupfer (18) ist ebenfalls gerade in Australien, allerdings als Aupair. Sie weiß Bescheid über die schönsten Ausflugsorte, das angenehme Wetter und labbrige Toasts zum Frühstück.

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Jana Kupfer (18) ist derzeit als Aupair in Australien, wo sie insgesamt 6 Monate bleibt.

Mir war eigentlich schon nach der 10. Klasse klar, dass ich auf jeden Fall nach dem Abi ins Ausland will. Ich hab mich dann als als Aupair beworben, weil ich zum einen total gerne mit Kindern arbeite und zum anderen finde ich auch die Sicherheit, die man als Aupair hat, gut. Man muss sich nicht alle paar Wochen eine neue Unterkunft suchen, sondern hat immer Zuhause, zu dem man zurück kehren kann. Außerdem finde ich auch, dass man so die Kultur viel besser kennenlernen kann. Ich bin jetzt schon 2 Monate hier und werde Anfang Februar wieder nach Hause kommen. Ich wohne in Laanecoorie, einem winzigen Dorf (~200 Einwohner), ca. 2 Stunden westlich von Melbourne. Mit meiner Gastfamilie hätte ich es kaum besser treffen können, ich verstehe mich mit den Eltern wirklich gut und ich werde wie ein Teil der Familie behandelt. Mit den Kindern war es am Anfang natürlich etwas schwerer, aber jetzt, da sie sich an mich gewöhnt haben, haben wir wirklich viel Spaß zusammen.

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Jana mit einem ihrer Schützlinge – Unter Woche heißt es für sie Kinder hüten, aber am Wochenende unternimmt sie viele Ausflüge, um Australien zu erkunden.

Von der Kultur hab ich tatsächlich nicht so viele Unterschiede zu Europa festgestellt. Am besten gefällt mir hier aber auf jeden Fall die atemberaubende Landschaft und die einzigartige Tierwelt. Und das Wetter ist hier für jemanden wie mich, der die Wärme mag, einfach nur spitze. Ich hab tatsächlich meine wärmeren Jacken in Deutschland vergessen und bin auch ohne durch den Winter gekommen. Doch das Allerbeste ist in meinen Augen, dass ich in Australien so viel unternehme. Ich bin fast jedes Wochenende irgendwo anders. Bis jetzt war ich schon in Melbourne, am St. Kilda Beach, am Brighton Beach, am Victoria Market, in Sydney, auf Phillip Island und bei Hanging Rocks. Dieses Wochenende gehts dann nach Mount Gambier und zum Blue Lake. Was mich tatsächlich am meisten in Australien stört, ist die Tatsache, dass es kein richtiges Brot gibt, sondern immer nur Toast. Hört sich harmlos an, aber nach 2 Monaten hat man dann wirklich keine Lust mehr auf Toast.