Forchheimer in Neuseeland: Vanessa Kutz

Schau fei Redakteurin Sabrina begibt sich auf eine zweimonatige Reise nach Australien und Neuseeland. Deshalb hat sie bei Forchheimern nachgefragt, die bereits Erfahrungen in dem Land gesammelt haben, das am weitesten von Deutschland entfernt ist. Von ihren Erlebnissen, Freuden und Ängsten in Neuseeland berichten sie hier.

Vanessa Kutz (25) aus Forchheim, studiert Grundschullehramt an der FAU Erlangen-Nürnberg, verbrachte 2009 ein Schul-Halbjahr an einer neuseeländischen Schule

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In den Ferien bekam Vanessa Besuch von ihren Eltern und reiste mit ihnen quer durch Neuseeland. Alle Fotos: privat

Während meiner Schulzeit wollte ich gerne ein halbes Jahr auf eine ausländische Schule gehen – in einem fremden Land, mit neuen Menschen und einer anderen Sprache, das fand ich spannend. Ich habe mich dann für Neuseeland entschieden, weil meine Schwester schon für ein Jahr dort war und total begeistert zurückkehrte. Das hat mich dann ziemlich neugierig gemacht. Also habe ich die Chance genutzt und dies mit einem Schulbesuch in Hastings, Hawkes Bay verbunden. In Neuseeland hatte ich im Gegensatz zu Deutschland immer bis ca. 15 Uhr Nachmittagsunterricht. Außerdem hatte ich 5 Schulfächer, die ich frei wählen konnte. Die anderen Schüler hatten auch noch ein 6. Fach, die sogenannte „study time“, also eine Art Pflicht-Hausaufgaben- und Lernzeit. Bis auf Mathe und ESOL – also Englisch für Nicht-Muttersprachler – durfte ich mir meine Fächer selbst aussuchen. Photography und Food Technology haben mir da am besten gefallen.

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Vanessas neuseeländischer Stundenplan: Ihre Fächer waren Maths, English for speakers of other languages (ESOL), Food Technology, Photography und Graphics. Die Form Time ist die Zeit, in der die festgelegte Klasse organisatorische Sachen erledigt.

Die Zeit vor Ort werde ich natürlich immer in ganz besonderer Erinnerung halten. Die Menschen dort waren alle sehr offen und interessiert an meiner Herkunft. Was einem im Ausland natürlich immer fehlt, sind Freunde und Familie. Aber dennoch könnte ich mir vorstellen, einmal dauerhaft dort zu wohnen. Englisch ist einfach eine wunderbare Sprache und Neuseeland im Speziellen ist einfach wahnsinnig vielseitig und interessant. Ich habe das Land in all seiner Schönheit erlebt, als mich meine Eltern in den Ferien besucht und wir beide Inseln bereist haben. Das war sehr actionreich: Bungee Jumping, Sky Diving, Quad auf den Dünen fahren – Neuseeland ist bekannt für viele Action Sportarten und dementsprechend beliebt bei Adrenalin Junkies aus aller Welt.

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