Highlights und Erkenntnisse – So war Australien

 Schau fei Redakteurin Sabrina ist zurück aus Down Under. Im Gepäck hat sie jede Menge tolle Erinnerungen an das Land am anderen Ende der Welt – und natürlich einen Haufen Fotos. Wie Australien wirklich war und welche Highights und Enttäuschungen Sabrina auf ihrer Reise mit dem Campervan entlang der Ostküste erlebte, erfahrt ihr hier!

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Abgetaucht: Schnorcheln am Great Barrier Reef – ein unvergessliches Erlebnis! Die vielen bunten Fische, Rochen, Schildkröten und Korallen hautnah zu erleben, gehört definitiv zu den Highlights meiner Reise.

Vier Wochen lang dauerte unser Roadtrip an der Ostküste Australiens. In Cairns gestartet, arbeiteten wir uns über Sydney langsam nach Melbourne und zur Great Ocean Road im Süden vor. Ich könnte es jetzt spannend machen oder euch erst ausführlich über Spritpreise, relaxte Australier oder Monstertrucks berichten. Aber wen interessiert das schon? Deshalb starte ich gleich mit dem absoluten Lieblingsmoment in Australien: mein Schnorchelausflug am Great Barrier Reef inklusive Meet & Greet mit einer Meeresschildkröte (Fun Fact: Die Schildkröte schlagen sich am Riff den Bauch mit Quallen voll, was sie benommen macht – deshalb treiben sie auch so chillig durchs Wasser und wirken dabei leicht bekifft.)

Doch nicht nur unter Wasser kann sich Australien sehen lassen: Das Land bietet zahlreiche, wirklich atemberaubende Strände. Doch leider kann man nicht an allen ins Meer zum Schwimmen gehen – ein Warnschild reiht sich an das nächste: Achtung, Quallen! Achtung, Krokodile! Achtung, Haie! Achtung, gefährliche Felsen! Achtung, hoher Wellengang!

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Die Whitsunday Islands mit dem berühmten Whitehaven Beach waren mit das beeindruckendtse, was ich auf meiner Reise sehen durfte. Schneeweißer Strand, türkises Wasser, weit und breit kein Müll und nur sehr wenige Menschen. Sich etwas von diesem unvergleichlichen Sand als Souvenir einzupacken, ist übrigens Streng verboten – die Strafe beläuft sich auf mehrere tausend Dollar!

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(Achtung, schlechtes Wortspiel) Schöne Strände, beeindruckende Klippenformationen und wilde Brandungen gab es in Australien wie Sand am Meer.

Natürlich habe ich die touristischen Hotspots auf meiner Reise nicht ausgelassen. Einer davon war die Great Ocean Road, die sich im Süden Australiens über 243 Kilometer an der Küste entlang zieht. Sie hält kleine Städtchen, tolle Felsformationen und vor allem jede Menge abenteuerliche Straßenabschnitte bereit.

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Die Twelve Apostles – bis zu 60 Meter hohe aus dem Wasser ragende Felsen aus Kalkstein – sind die berühmteste Sehenswürdigkeit an der Great Ocean Road. Entsprechend viele Touristen tummeln sich dort.

Ein weiteres Highlight war definitiv die Tierwelt Australiens. Nicht nur, dass es ganz andere Tierarten sind als die, die wir in Deutschland kennen. Sie in freier Natur, in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten zu können, was das schönste daran.

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Delfine, genauer gesagt große Tümmler, haben wir auf unserer Whale Watching Tour entdeckt und später noch einmal beim Kanufahren.

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Zu der Zeit als ich in Australien war, ziehen die Buckelwalkühe mit ihren Kälbern an der Ostküste entlang Richtung Süden. Bei einer Whale Watching Tour habe ich diese majestätischen Tiere hautnah erlebt. Sie hinterlassen übrigens eine Art Fußabdruck dort, wo sie aufgetaucht sind: eine kreisrunde Irritation auf der Wasseroberfläche.

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Wer an Australien denkt, dem kommt zwangsläufig der Koala in den Sinn. Diese Koala-Mama mit ihrem Baby (es hängt an ihrem Bauch, wenn man genau hinsieht) haben wir direkt neben dem Highway auf einem Baum entdeckt.

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Auch das Wombat gibt es nur in Down Under. Es ist ein sogenannter Beutelsäuger, der in einer Höhle lebt und ein bisschen aussieht wie eine Mischung aus Bär und Meerschweinchen (finde ich zumindest).

 

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Kängurus dürfen in dieser Bildersammlung natürlich auch nicht fehlen! Diese 2 (+ Baby im Beutel des hinteren Tieres), sind uns direkt über den Weg gehüpft.

Auch wenn wir hauptsächlich die schöne Natur Australiens erkundet haben, durfte ein Ausflug in die Kulturhauptstadt (Regierungshauptstadt ist übrigens Canberra) nicht fehlen. Die Free Walking Tour, die von Studenten organisiert wird und fast 3 Stunden dauert, war ideal, um die Stadt zu Fuß zu erkunden.

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Nicht weit von Sydney sind die Blue Mountains, wo man hervorragend wandern kann. Das war wirklich ein toller Tag, auch wenn die gefühlt eine Millionen Stufen am nächsten Tag deutlich zu spüren waren.

Australien ist definitiv eine Reise wert – egal ob für Backpacker, Familien oder ältere Paare. Für jeden ist etwas geboten und die Infrastruktur ist gerade an der Ostküste hervorragend ausgebaut. Die Menschen vor Ort habe ich als sehr aufgeschlossen und entspannt erlebt – und das obwohl wir regelmäßig an brennenden Landabschnitten entlang gefahren sind! Waldbrände gehören dort eben zum Alltag. Was an dieser Reise definitiv spannend war, war das Leben im Campervan auf engstem Raum zu zweit. Doch das hat zum Glück super geklappt. Wir haben meist Campingplätze angefahren (Wildcampen ist verboten), wo wir in Ruhe duschen und kochen konnten. Mit dem Van kann man meiner Meinung nach ein Land wie Australien am besten erkunden.

Ich werde definitiv zurück kommen, habe ich doch nur einen sehr kleinen Teil dieses großen Kontinents gesehen.

Wie es in Neuseeland war und was ich dort alles erlebt habe, lest ihr am Freitag!