Neues Feature für das Kneipenfetzt

Eines unserer Lieblingsevents in Forchheim findet am 18. März wieder statt: das Kneipenfetzt. Kommt euch das bekannt vor? Ihr lauft am Kneipenfetzt durch die Straßen, bleibt vor dem Arizona oder dem Jungen Theater stehen und fragt euch, welche Band dort spielt, welche Art von Musik sie macht oder wann es losgeht. Das Programmheft habt ihr natürlich in der letzten Kneipe liegen lassen. Das ist kein Problem mehr! Denn ihr könnt jetzt mit eurem Smartphone ein Feature nutzen, mit dem ihr direkt vor Ort Informationen zu Bands und Uhrzeiten (und vielem mehr) abrufen könnt. Schau fei erklärt euch, wie das funktioniert:

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Physical Web nennt sich die Technologie, die es euch ermöglicht, direkt vor Ort mit dem Smartphone Informationen abzurufen.

Die neue Technologie, die es euch ermöglicht, direkt an einem Ort Informationen abzurufen, ohne dabei eine App nutzen zu müssen, nennt sich Physical Web. Diese von Google entwickelte Technologie soll die virtuelle Welt mit der realen wieder enger verknüpfen. Das funktioniert über einen sogenannten „beacon“, einem kleinen Kästchen, zu dem euer Smartphone eine Verbindung aufbauen kann.

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Der „beacon“, ein kleines quadratisches Gerät, kann überall platziert werden. Sein Signal kann man mit dem Smartphone im Umkreis von ca. 35 m empfangen. Manuel Heidrich und seine Firma Rakete 7 bringen die Technologie zum Kneipenfetzt erstmalig nach Forchheim.

Das Prinzip ist ähnlich wie bei einem QR-Code, den man (mit einer entsprechenden App) scannen muss, sodass sich ein Weblink mit Inhalten öffnet – das können Texte, Videos, Audiodateien, Umfragen und vieles mehr sein. Mit dem Physical Web braucht ihr weder eine App, noch müsst ihr mit dem Smartphone umständlich herumfuchteln und abscannen. Der Forchheimer Manuel Heidrich (der unsere Website gestaltet und programmiert hat), feilt mit seinem Unternehmen Rakete 7 daran, das Physical Web in vielen Bereichen nutzbar zu machen:

Das Physical Web gibt dem Nutzer ein Stück weit Kontrolle zurück: Er entscheidet selbst, ob und wie er vorhandene Inhalte nutzen möchte und wird nicht von nervigen Push-Nachrichten, wie sie Apps gerne versenden, genervt. Informationen sind zudem leichter zu finden, man muss nur Ausschau nach dem Physical Web Symbol halten. Das Kneipenfetzt ist der Startschuss für das Physical Web in Forchheim. Es ist eine unheimlich spannende Technologie und die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

So funktioniert das Physical Web mit Android:

Ab Android 5.0 (Einstellungen > Über das Telefon) ist das Physical Web bereits in das System integriert. Sobald Bluetooth und Standort auf dem Smartphone aktiviert werden, wird nach Weblinks gesucht. Wenn ein Weblink gefunden wurde, erscheint dieser in der Mitteilungszentrale. Um niemanden zu stören, passiert dies lautlos im Hintergrund. Sollte ein Weblink auf sich warten lassen, kann über Einstellungen > Google > Nearby auch aktiv danach gesucht werden. Für das volle Physical-Web-Erlebnis kann Nearby auch direkt auf dem Homescreen des Telefons eingerichtet werden. Bei älteren Android-Versionen empfiehlt sich die Physical Web App aus dem Play Store.

Und so funktioniert das Physical Web mit Apple-Geräten:

Das Physical Web unter iOS benötigt entweder die Physical Web App oder Google Chrome. Bei beiden Varianten muss Bluetooth aktiv sein. Die Physical Web App zeigt direkt alle in der Nähe verfügbaren Weblinks an. Um das Feature bei Google Chrome zu aktivieren, installiert man dessen Widget in der Mitteilungszentrale (Herunterwischen > unten auf Bearbeiten > Chrome hinzufügen). Im neuen Widget der Mitteilungszentrale kann jetzt Physical Web aktiviert werden. Verfügbare Weblinks werden direkt angezeigt und können in Chrome geöffnet werden.

Hier könnt ihr das Physical Web schon mal testen: Funzl, Parkcafé, Zum alten Zollhaus, Zoom, Junges Theater, Neder, Arizona, Lohmühle, Nachtschwärmer, Trattoria Antonella, Alte Wache und Stadtlockal. Am 18. März ist die Technologie dann in allein teilnehmenden Kneipen verfügbar.

Jens Klotzkowski, Inhaber der „Alten Wache“ ist schon begeistert:

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In der „Alten Wache“ ist der beacon schon installiert. Inhaber Jens Klotzkowski freut sich und hat schon viele neue Ideen, wie er die Technologie auch nach dem Kneipenfetzt nutzen will.

Diese Technologie hat so viel Potenzial und wir freuen uns schon darauf, sie auch nach dem Kneipenfetzt für unser Lokal zu nutzen. Wir könnten die Inhalte mischen, zum Beispiel mit historischen Informationen zur „Alten Wache“, der aktuellen Speisekarte, Reservierungsmöglichkeiten und vielem mehr!

Gerade jetzt, wo es in der Forchheimer Innenstadt WLAN-Zugang geben soll, hält das Physical Web unzählige Möglichkeiten für Tourismus und Co. bereit. Das Pfalzmuseum könnte Gästen über den beacon Informationen zu Ausstellungsstücken zugänglich machen, die Touristinformation könnte Sehenswürdigkeiten mit der Technologie ausstatten, an der Bushaltestelle hätte man immer aktuelle Fahrpläne und Verzögerungsmeldungen parat… uns würde da noch einiges einfallen! Wir sind gespannt, wie es weitergeht mit dem Physical Web. Also, haltet in Zukunft Ausschau nach diesem Symbol:

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An diesem Symbol erkennt ihr, dass Physical Web Inhalte an einem Ort oder Objekt verfügbar sind. In Zukunft soll es genauso bekannt werden, wie das WIFI Symbol. Bildquelle: github.com

Das klingt alles super, aber euch fehlen noch die Tickets für’s Kneipenfetzt 2017? Dann taucht ein ins Physical Web und nehmt so an der offiziellen Ticketverlosung teil. Einfach zu einer der oben genannten Kneipen gehen und mit dem Smartphone verbinden.

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Testet die neue Technologie des Physical Web vor Ort bei einer der oben genannten Kneipen und nehmt an exklusiven Gewinnspielen teil!

Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Website des Kneipenfetzt.

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