Von Handwerkern, Pflegekräften und Co: Ausbildungsmesse 2017

Was soll ich später nur einmal beruflich machen? Wer von uns hat sich nicht schon einmal mit dieser Frage herumgeschlagen. In unseren Serien „Irgendwas mit …“ haben wir euch bereits Forchheimer vorgestellt, die ganz unterschiedliche Berufe, Ausbildungen und Studiengänge ergriffen haben. Doch die wohl größte Ideen-Auswahl an Ausbildungen & Co findet ihr bei der Forchheimer Ausbildungsmesse, die am 11. März von 10 bis 14 Uhr im Beruflichen Schulzentrum stattfindet. Von Irgendwas Soziales über Irgendwas Kaufmännisches zu Irgendwas Technisches oder Handwerkliches – Wer noch wenig Ahnung von seiner beruflichen Zukunft hat, kann sich hier nicht nur informieren, sondern vor allem auch inspirieren lassen!

Katharina Dornisch von der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Forchheim, Mit-Organisatorin der Ausbildungsmesse

 

Katharina, was gibt es auf der Ausbildungsmesse alles zu sehen?

In diesem Jahr präsentieren sich 94 Unternehmen, Initiativen und Innungen nicht nur aus dem Landkreis Forchheim, sondern zum Teil auch aus Bamberg, Erlangen oder Bayreuth. Dabei wird die Turnhalle zur Messehalle umfunktioniert, im Außenbereich wird es ein mobiles Sägewerk und Infomobile des THWs, der Bundeswehr und des XXXL Neubert geben.  Von den klassisch technischen und handwerklichen Berufen über spezielle Ausbildungen zum Veranstaltungstechniker hin zu Fremdsprachenausbildungen – Es werden ganz unterschiedliche Berufsbilder präsentiert. Dabei können sich die Besucher in Fachvorträgen allgemein oder an den Ständen genauer informieren. Dabei lassen sich bereits erste Kontakte mit Auszubildenden und den Personalverantworttlichen knüpfen.

Ist die Messe auch für Studenten oder junge Menschen interessant, die bereits eine Ausbildung haben?

Das kommt darauf an. Wer schon weiß, dass er Jura studieren will, ist bei der Messe vielleicht nicht ganz richtig. Wer allerdings noch unentschlossen ist, findet hier eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen. Interessant ist auch, dass hier jeder die Firmen unverbindlich kennen lernen und sich auch über die dortigen Entwicklungschancen informieren kann. Man ist ja nach einer Ausbildung nicht unbedingt immer darauf festgelegt, auch in diesem Bereich zu arbeiten. In manchen Berufsfeldern, wie zum Beispiel dem Modedesign, ist es sicherlich ein Vorteil, zunächst eine Ausbildung zum Näher oder zur Näherin zu machen, um im Anschluss daran ein Studium im Modedesign zu beginnen. Auch das Thema Duales Studium spielt bei Firmen wie Kennametal, Siemens, Telekom oder Aldi auf der Ausbildungsmesse eine Rolle. Die SBK bietet zum Beispiel ein Duales Studium im Bereich der Gesundheitsökonomie an. Azubis können sich außerdem am Stand des Bildungsbüros über das Thema Meister-Bafög schlau machen.

Abseits von den klassischen Ausbildungsberufen wie der Bankkauffrau oder dem Schreiner – welche beruflichen Exoten werden sich präsentieren?

Die Diözesanstelle stellt in diesem Jahr Berufe der Kirche vor, das muss eben nicht nur das Priesteramt sein. Außerdem ist es oftmals ganz interessant zu sehen, dass eine Firma wie Siemens zum Beispiel eine Ausbildung zum Koch anbietet, was man so nicht erwarten würde. Besonders spannend finde ich aber die Ausbildungsberufe der Security First Gesellschaft für Detektei und Sicherheit zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit bzw. zum Wirtschaftsdetektiv.