Update: So geht es Katharina in Namibia

Könnt ihr euch noch erinnern? Anfang Januar haben wir über Katharina Anderl (24) berichtet, die sich kurz darauf in ihr Abenteuer in Namibia stürzte. Drei Monate unterrichtet die Lehramtsanwärterin für Grundschullehramt nun schon freiwillig an einer Highschool Deutsch, lernt die afrikanische Kultur kennen und reiste auch schon nach Südafrika. Schau fei erzählt sie von Krokodilbegegnungen,  ihrem Kurzurlaub in Südafrika und ihrem kulturellen Abenteuer in Afrika.

Katharina (r.) und Judith am Strand von Swakop

Mir geht es gut hier, aber ich sehe und erlebe hier einfach viel, was ich einfach erstmal verarbeiten muss. Die Kids in der Schule haben beispielsweise immer Kopfweh, weil sie oft kein Wasser zu trinken haben. Auch die Unterkunft der Kids ist nicht gerade schön. Die Tochter unserer Nachbarin wirkt, wie viele andere Kinder hier, auch sehr vernachlässigt, da blutet mir dann schon das Herz. Mit dem Unterricht klappt es dafür mittlerweile ganz gut. Ich unterrichte meist die achte und neunte Klasse im Fach Deutsch und meine Freundin Judith übernimmt die älteren Schüler.

Schüler aus Omaruru

Katharina und ihre kleine Nachbarstochter

Mit den Temperaturen hier komme ich eigentlich gut klar. Wir schwitzen uns schon zu Tode, aber man gewöhnt sich schon auch daran. Wenn es arg regnet ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und man schwitzt richtig krass. Wenn der Regen dann weg is, ist die Luft eher wieder trocken und heiß. Was hier in Namibia richtig super ist, ist das Essen. Also das in der Mensa nicht, aber im Restaurant schmeckt es immer gut.  😍😍 Das Wild kann man wirklich nicht mit dem Fleisch aus Deutschland vergleichen und das wird definitiv richtig schlimm wenn man in Deutschland wieder drauf verzichten muss.

Katharina und Judith haben Besuch von anderen Freiwilligen und Praktikantinnen

An den Wochenenden machen meine Freundin Judith und ich oft Ausflüge nach Windhoek, der Hauptstadt von Namibia, oder nach Otjiwarongo, wo andere Praktikanten leben. Dort waren wir auch auf einer Krokodilranch und ich durfte ein Baby Krokodil auf den Armen halten. Aber man muss auch einfach gut aufpassen hier in Namibia. Unsere Kollegen sind beispielsweise feiern gegangen und wurden auf dem Nachhauseweg ausgeraubt. Ihnen ist aber zum Glück nichts passiert. Und dann wollten wir mit dem Bus zurück in unseren Ort Omaruru und haben fast zwei Stunden auf unseren Fahrer warten müssen. Ein anderes Mal hat einfach ein Gepard unseren Weg gekreuzt, das war so krass! Welcome to Africa …

Katharina mit Baby Krokodil auf der „Croco-Ranch“

Die letzten Wochen in Südafrika unterwegs. Die Erholung haben wir mal gebraucht, denn unter der Woche ist es schon ganz schön anstrengend. Die Schüler sind die ganze Nacht so laut! Wir waren in Kapstadt unterwegs, haben den LionsHead bezwungen und haben unsere erste Pizza in Afrika gegessen. Bei einer Bootstour durch die Hout Bay haben wir ganz viele Pelzrobben und Pinguine gesehen! Auch eine Wandertour zum Kap der guten Hoffnung haben wir schon erfolgreich bewältigt.

 

Katharina und Judith auf dem LionsHead in Südafrika

Jetzt geht es wieder in den Schulalltag zurück nach Omaruru! Ich bin mal gespannt, wie die Schüler in den letzten Tests abgeschnitten haben (Man hat ihnen tatsächlich genau gesagt, welche Aufgaben dran kommen …)

 

 

Hier könnt ihr nochmal Katharinas Gedanken und Gefühle vor ihrer Abreise nachlesen!

Ein Praktikum in Afrika: Katharina in Namibia