Schau fei unterwegs: 18 Tage USA und Kanada

18 Tage durch Kanada und die USA: Für unsere kleine Rundreise hatten meine Cousine Britta und ich nur die beiden Flüge, das Mietauto und die erste Übernachtung gebucht. Wo es uns im Laufe der Reise alles hin verschlagen hat, lest und seht ihr hier:

 

 

Unser erstes Ziel war Montreal in Kanada. Eine wirklich schöne Stadt im englischen Baustil und mit südfranzösischem Flair. Mit unserem Mietauto fuhren wir am nächsten Tag durch große Waldlandschaften in eine kleine amerikanische Stadt namens Dover-Foxcroft. Woran wir uns definitiv gewöhnen mussten, war, dass man trotz einer roten Ampel rechts abbiegen darf. Den Hup-Contest habe ich stolz mit 6:1 gewonnen.  Einmal wurde ich an einer Ampel 4 Mal angehupt, da ich bei rot als Rechtsabbieger stehen geblieben bin. Ganz deutsch eben.

Auf dem Weg nach New York machten wir Halt in Freeport, Portland und Boston, wo wir uns ein Baseballspiel von den Red Sox angesehen haben. Da es in der ersten Woche beständig über 30 Grad hatte und auch in der zweiten Woche es nur minimal abkühlte, war es leider nichts mit dem Indian Summer . Für die rote Verfärbung der Wälder braucht es nämlich Frost und davon waren wir weit entfernt. So packten wir unsere Bikinis aus und gingen in den Seen und im Meer schwimmen – so ein Pech aber auch 😀

New York – die Stadt die niemals schläft. Da ich sowieso ein absoluter Großstadt-Fan bin, hatte New York schon nach den ersten Eindrücken mein Herz erobert. Natürlich machten wir das ganze Touri-Programm mit. Außerdem sahen wir uns das Musical „König der Löwen“ am Broadway an und gingen zu einem Footballspiel. Langsam fühlten wir uns schon etwas amerikanisch. Deshalb parkten wir ganz Ami-mäßig bei Supermärkten immer ganz vorne, denn zu viel laufen ist sehr ungesund! Ziemlich schief angeschaut wurde ich, als ich aus Gewohnheit den Einkaufswagen wieder zurück gebracht habe. In den USA wird der nämlich einfach stehen gelassen.

Danach ging es weiter nach Atlantic City, das kleine Las Vegas an der Ostküste. Natürlich gingen wir auch in ein Casino, wobei wir schon nach 10 Dollar beschlossen hatten, wieder zu gehen. Irgendwie packte uns das Casino-Fieber einfach nicht. Auf dem Weg zu den Niagarafällen übernachteten wir in einem kleinen, mehr oder weniger feinen Motel in Williamsport. Auf den Autofahrten packten wir unser ganzes Karaoke-Können aus und trällerten ungehemmt drauf los. Die amerikanischen Radiosendern überraschten uns mit noch weniger Songauswahl als die deutschen. Neben Ed Sheeran und Shawn Mendes durfte natürlich auch Justin Bieber nicht fehlen.

Die Niagarafälle waren super beeindruckend und ich bin sehr froh, sie von der amerikanischen und der kanadischen Seite gesehen zu haben, da beide Seiten ihren ganz eigenen Reiz haben. Dann ging es weiter zu unserem letzten Halt – Toronto, bevor es wieder hieß: Zurück in die Heimat. 🙂